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Gesundheitsfonds Steiermark (Hg.) (2021): Gesundheitsbericht für die Steiermark 2020.
www.gesundheitsbericht-steiermark.at – 16.10.2021

Methode und Datenquellen

Indikatoren

Basierend auf den Steirischen Gesundheitszielen wurden 2009 „Gesundheits-Kernindikatoren für die Steiermark“ (GeKiS) entwickelt (Gesundheitsfonds Steiermark 2009). Die GeKiS stellten damit die wissenschaftliche Grundlage des Gesundheitsberichtes für die Steiermark 2015 dar und wurden dafür einer kritischen Prüfung unterzogen. Außerdem wurden sie um ausgewählte Indikatoren aus dem Monitoring der Rahmen-Gesundheitsziele (Bundesministerium für Gesundheit 2013b) ergänzt.

Aufbauend auf dem Gesundheitsbericht für die Steiermark 2015 wurden sowohl die Indikatoren als auch die Datenquellen für den vorliegenden Gesundheitsbericht 2020 überprüft und entsprechend angepasst.

Datenspezifikation und Stratifizierung

Wie auch im letzten Gesundheitsbericht ist es das Ziel, Daten zu allen Indikatoren nach Möglichkeit und Datenverfügbarkeit regional, nach Alter, Geschlecht, Bildung und im zeitlichen Verlauf stratifiziert darzustellen. Im Idealfall werden im zeitlichen Verlauf Daten ab dem Jahr 2000 berichtet. Aufgrund von Änderungen in Erhebungs- und/oder Berechnungsmethoden ist das jedoch in vielen Fällen nicht möglich. Insbesondere die Bevölkerungszahlen werden seit 2002 anderes berechnet und lassen -als Grundlage für Hochrechnungen und Standardisierungen- häufig eine Darstellung des zeitlichen Verlaufs erst ab diesem Jahr zu.

Die Grundlage für den aktuellen Stand bilden Daten aus dem Jahr 2019 bzw. die letzten verfügbaren Daten. Prognosen sind bis zum Jahr 2040 abgebildet.

Die regionale Stratifizierung erfolgt auf Ebene der Bundesländer, Bezirke und der Versorgungsregionen. Vor allem die Auswertungen auf Ebene der Versorgungsregionen, welche in der Steiermark den NUTS-III-Regionen entsprechen, ist weiterführend für Planungsarbeiten im Gesundheitswesen relevant.

Die Datenanalyse erfolgt grundsätzlich quellbezogen nach Wohnort der Personen. Nur in Ausnahmefällen sind solche Daten zu den berichteten Indikatoren nicht verfügbar. Das ist an den jeweiligen Stellen gekennzeichnet.

Das Alter wird analog zu bisherigen Gesundheitsberichten in breiten Altersgruppen, zumeist in 10-Jahres-Schritten, abgebildet.

Der Bildungsstand wird grundsätzlich an der höchsten abgeschlossenen Schul- bzw. Bildungsstufe gemessen und nach der nationalen Einteilung kategorisiert. In den meisten Fällen ist eine Differenzierung in 5 Bildungsstufen möglich: Pflichtschule, Lehrabschluss, berufsbildende mittlere Schulen, allgemeinbildende/berufsbildende höhere Schulen, Hochschule/Akademie/Kolleg

Datenquellen

Daten aus allgemeinen Statistiken

Allgemeine Statistiken wurden vor allem zur Darstellung von Bevölkerungsdaten herangezogen. Dabei wurde auf Bevölkerungsstatistiken, Volkszählungen, Registerzählungen und die abgestimmte Erwerbsstatistik zurückgegriffen. Weitere verwendete allgemeine Statistiken waren Arbeitsmarktdaten, Daten der Sozialversicherung sowie Daten aus Gesundheits-, Unfall- und Todesursachenstatistiken.

Daten aus Befragungen und Surveys

Daten der Österreichischen Gesundheitsbefragung, der Österreichischen Gesundheitskompetenz-Erhebung, des Mikrozensus bzw. von Sonderprogrammen des Mikrozensus, des EU-SILC, des Arbeitsklimaindexes, der HBSC-Studie, die Erhebungen zum Zahnstatus wurden vor allem zur Abbildung von sozialen Parametern und zur selbsteingeschätzten Gesundheit herangezogen.

Routinedaten aus dem Gesundheitsbereich

Daten aus der Krankenhausentlassungsstatistik (K-Dok), Daten der Sozialversicherung und virusepidemiologische Informationen wurden herangezogen, um ausgewählte Krankheitsbilder darzustellen.

Daten ausgewählter öffentlicher Institutionen und Einrichtungen

Darunter fallen unter anderem Daten der Sozialversicherung und von Styria vitalis sowie Daten aus Berichten (unter anderem des Umweltbundesamtes, des Sozialministeriums, etc.)