
Klima und Umwelt
Gesundheit und Umwelt stehen in einem engen Zusammenhang. Menschen, Tiere und Pflanzen bilden mit ihrer Umwelt vernetzte und wechselseitig abhängige Ökosysteme. Aspekte wie
- Lebensmittelsicherheit
- Ernährungssicherung
- Biodiversität
- Zoonosen
- Antibiotikaresistenzen
sowie die Auswirkungen des Klimawandels erfordern eine ganzheitliche Betrachtung und koordinierte Lösungsansätze . Der One-Health-Ansatz greift diese Zusammenhänge auf und zielt darauf ab, Gesundheit in ihrer Gesamtheit zu fördern.
One Health ist ein integrativer und vereinheitlichender Ansatz, der darauf abzielt, die Gesundheit von Menschen, Tieren und Ökosystemen nachhaltig ins Gleichgewicht zu bringen und zu optimieren.
Er anerkennt, dass die Gesundheit von Menschen, Haus- und Wildtieren, Pflanzen und der weiteren Umwelt (einschließlich der Ökosysteme) eng miteinander verbunden und voneinander abhängig sind.
Der Ansatz mobilisiert verschiedene Sektoren, Disziplinen und Gemeinschaften auf unterschiedlichen Ebenen der Gesellschaft, um gemeinsam das Wohlergehen zu fördern und Bedrohungen der Gesundheit und der Ökosysteme zu bekämpfen und gleichzeitig den kollektiven Bedarf an sauberem Wasser, Energie und Luft sowie an sicheren und nahrhaften Lebensmitteln zu decken, Maßnahmen gegen den Klimawandel zu ergreifen und zu einer nachhaltigen Entwicklung beizutragen .
Aus Perspektive der Bevölkerungsgesundheit lassen sich gesundheitliche Einflussfaktoren durch den Ansatz Health in All Policies gezielt steuern . Um den gesundheitlichen Folgen des Klimawandels wirksam begegnen zu können, wird von der European Public Health Association (EUPHA) vorgeschlagen, diesen Ansatz um die Dimension Climate Action in All Sectors zu erweitern.
Die Steirischen Gesundheitsziele setzen mit dem Ziel „Gesundheit durch Klima- und Umweltschutz fördern“ einen Rahmen, um die Bedeutung des Themenfelds dauerhaft auf der gesundheitspolitischen Agenda zu verankern.
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Aktualisiert am 20.11.2025

